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Fördermittel für die Energiewende im Eigenheim

Fördermittel für die Energiewende im Eigenheim

Mit dem Marktanreizprogramm fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) künftig Eigenheimbesitzer bei der Umstellung von Altanlagen hin zu umweltfreundlichen Heizungsanlagen auf Grundlage erneuerbarer Energien. Dabei lässt sich für Hausbesitzer einiges sparen, speziell bei der Neuanschaffung und Wartung jüngerer Anlagen.

In den Umweltschutz investieren und dabei bares Geld sparen, dass ist der Grundgedanke des Marktanreizprogramms des BAFA. Neben Pelletöfen für die Verbrennung von Biomassepellets fallen künftig auch Heizkessel, Kombinationskessel, Wärmepumpen und Solarthermieanlagen in das Programm. Waren es vor 10 Jahren fast ausschließlich Solaranlagen, die eine Förderung erhielten, ist das Spektrum und der Topf für neue Fördergelder nun deutlich größer geworden und das kann sich lohnen, nicht zuletzt auch deshalb, weil sich Rahmenbedingungen deutlich verbessert haben.

Gebäudestand neu definiert

Zum förderfähigen Gebäudebestand zählen nun auch Häuser, die seit zwei Jahren oder mehr ein Heizungssystem installiert haben, welches nun komplett ausgetauscht oder entsprechend unterstützt werden soll. Außerdem greift die aktuelle Novelle auch auf Solarkollektoranlagen, die ausschließlich zur Warmwasseraufbereitung verwendbar sind. Neben einer Basisförderung können auch zusätzliche Gelder beantragt werden für ausstehende Optimierungsmaßnahmen an der Anlage.
Dazu zählen unter anderem:

  • Einbau von hocheffizienten Zirkulationspumpen
  • Einbau von Flächenheizsystemen
  • Einbau von Niedertemperaturheizkörpern
  • Entsorgung von Öl- und Gastanks
  • Entsorgung der Altheizung

Darüber hinaus kann die Förderung sogar dann bewilligt werden, wenn bestehende Anlagen bereits bezuschusst wurden. Das gilt für all jene Anlagen, die älter als 3 Jahre sind, aber jünger als 7 Jahre.

Attraktive Boni reizen

Für Wärmepumpen gibt es künftig einen Lastmanagementbonus, allerdings nur für netzdienliche Anlagen. Außerdem gibt es einen Zuschuss für den Qualitätscheck, allerdings erst im frühesten Fall ein Jahr nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage. Wer die erzeugte Wärme durch seine Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung dem Wärmenetz zuführt, der darf sich ebenfalls über einen Bonus freuen. Für Energieberatungen gibt es ebenfalls einen Zuschuss. Dieser beträgt 60 Prozent der Kosten, maximal allerdings 800 Euro bei 1-2 Familienhäusern und 1.100 Euro bei Mehrfamilienhäusern. Mehr Informationen dazu hält das BAFA bereit.

Quelle: wochenblatt.de

 

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