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Achtung Hausbesitzer: Neues Messgerät meldet auch kleinste, tektonische Verschiebungen

Achtung Hausbesitzer: Neues Messgerät meldet auch kleinste, tektonische Verschiebungen

Im Zeitalter von Fracking und Geothermie sollten Immobilienbesitzer sich ernsthaft Gedanken über die Gefahren tektonischer Bewegungen machen. Es passiert langsam und in aller Regel für das Auge unsichtbar; Risse in Wänden oder Decken sind erste gravierendere Anzeichen von unerwünschten Erd-Bewegungen. Gerade macht ein neues Gerät von sich reden, das in diesem Punkt Transparenz und Sicherheit bringen könnte.

Na, wenn das mal keine eins gab. Zwei Neubrandenburger Studenten haben für Wirbel gesorgt, indem sie es geschafft haben, ein Messgerät ihres Professors noch zu verbessern. Das Ergebnis: Dabamos – ein System, das Gebäude oder Geländeabschnitte geodätisch messen kann. Ändert sich die Höhe oder die Lage des gemessenen Objekts auch nur minimal, bemerkt das Gerät diese Veränderung, gibt die Info weiter und analysiert sie sofort. Die Ergebnisse der Analyse können von überall auf der Welt abgerufen werden, so zum Beispiel auch mit einem Smartphone. Die Innovation könnte für Hausbesitzer, die wissen wollen, was unter ihren Gebäuden geschieht, sehr wertvoll sein. Auf Fachtagungen und Messen etabliert sich die Erfindung gerade, wenn auch nicht gerade bei privaten Bauherren oder Immobilienbesitzern. Insbesondere Eigentümer mit mehreren Häusern an diversen Standorten im Bestand könnten hier die Zeichen der Zeit erkennen und sich über eine vergleichsweise kleine Investition Transparenz über unerwünschte Erdbewegungen verschaffen.

Achtung, Meinung: Fracking und Geothermie sind auf Ihre langfristigen Wirkungen hin naturgemäß noch nicht hinreichend untersucht. Wie auch, sind die Folgen in 20, 50, 100 Jahren ohnehin nicht abschätzbar. Meine Logik ist folgende: Wenn ich am Erdkern bzw. unter der Erde laboriere und Strukturen beseitige, umschichte oder energetisch nutze, dann hat das strukturelle Wirkungen und Folgen, die langfristig völlig unklar sind. Nicht nur für Hausbesitzer könnte hier eine Büchse der Pandora offen sein, sondern für uns alle. Transparenz ist hier ein Gebot der Stunde und die könnten solche Geräte zumindest im Ansatz bringen.

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