cat-right

Mietpreissenkung: So wäre ein Wandel möglich

Mietpreissenkung: So wäre ein Wandel möglich

Die aktuelle Lage auf dem Wohnungsmarkt ist angespannt. Es gibt kaum noch bezahlbaren Wohnraum, die Mieten steigen ins Unermessliche. Es ist dringend notwendig, schnellstmöglich zu handeln.

Viele Menschen werden von der Last, die ihnen die hohe Miete ihrer Wohnung aufbürdet, quasi erdrückt. Sie arbeiten fast nur noch, um ihr Dach über dem Kopf bezahlen zu können. Damit sich dieser Zustand ändert, fordern einige Menschen bereits sozialistische Maßnahmen.

Mietsteigerungen eindämmen

Wer Wohnraum hat, muss sich glücklich schätzen. Noch glücklicher ist derjenige, der seinen Wohnraum auch noch bezahlen kann. Die Mieten steigen immer weiter an. Dadurch geraten viele Menschen in eine enorme Notlage. Sie arbeiten nur noch, um ihre Wohnung bezahlen zu können. Dabei müssen sie auf jegliche Form von Annehmlichkeiten verzichten. Urlaubsreisen rücken in weite Ferne. Neue Anschaffungen ebenfalls. Deshalb ist es umso wichtiger, die Mieten wieder in das richtige Verhältnis zu rücken.

Die großen Politiker sehen den Bau neuer Wohnungen als effizientes Mittel, um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzuwirken. Doch dass dadurch die Mieten wieder sinken könnten, ist zu bezweifeln. Eine andere Maßnahme könnte die Enteignung von großen Immobilienkonzernen sein. Dies würde zwar keinen neuen Wohnraum schaffen, könnte aber die Mieten deutlich sinken lassen.

Der Neubau von Wohnungen schafft zwar mehr Wohnraum. Dieser würde aber zu deutlich höheren Preisen vermietet werden, sodass sich an der aktuellen Situation kaum etwas ändern würde.

Um die Gesamtsituation wirklich zu verbessern, bliebe nur die Enteignung der großen Immobilienkonzerne. Wohnraum und Bauland müssten in kommunale Hand übergeben werden. Diese müssten dafür sorgen, dass tatsächlich bezahlbarer Wohnraum entsteht. Die Mieten sollten sich aus den Kosten für den Erhalt, die Sanierung und den Unterhalt der Wohnungen zusammensetzen.

In Österreich wurde bereits ein entsprechendes Bauprojekt umgesetzt. In Salzburg baute die Stadt Wohnungen, ohne dafür teure Bankkredite in Anspruch zu nehmen. Die Mietpreise liegen in diesen Neubauten bei 4,78 Euro pro Quadratmeter. Die Stadt zeigt, dass es echte Möglichkeiten zur Entspannung der aktuellen Lage gibt.

Bildurheber: spn01 / 123RF Standard-Bild

Keine Kommentare mehr möglich.